„Geschichte erleben – Verantwortung gestalten“ ist eine viertägige Bildungsreise nach Polen für junge Erwachsene. Durch den Besuch historischer Erinnerungsorte setzen sich die Teilnehmenden intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinander und entwickeln ein tieferes Verständnis für Demokratie, Menschenrechte und gesellschaftliche Verantwortung.
Geschichte wird besonders dann greifbar, wenn sie an den Orten erlebt wird, an denen sie stattgefunden hat. Das Projekt „Geschichte erleben – Verantwortung gestalten“ bietet jungen Erwachsenen die Möglichkeit, sich während einer viertägigen Bildungsreise nach Polen intensiv mit der Zeit des Nationalsozialismus, dem Holocaust und den Folgen von Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit auseinanderzusetzen.
Gemeinsam besuchen die Teilnehmenden bedeutende Gedenk- und Erinnerungsorte in Warschau, beschäftigen sich mit der Geschichte des jüdischen Lebens und reflektieren die Bedeutung demokratischer Werte für unsere heutige Gesellschaft. Begleitende Gespräche, Gruppenarbeiten und tägliche Reflexionsrunden fördern den offenen Austausch und stärken die Fähigkeit, historische Ereignisse mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen zu verbinden.
Das Projekt vermittelt nicht nur historisches Wissen, sondern fördert Empathie, kritisches Denken sowie die Bereitschaft, Verantwortung für Demokratie, Menschenrechte und ein respektvolles Zusammenleben zu übernehmen. Nach der Rückkehr werden die Erfahrungen gemeinsam ausgewertet und im Rahmen von Vereins- und Jugendangeboten weitergegeben.
Ziele des Projekts
- Historisches Bewusstsein stärken
- Demokratie und Menschenrechte erlebbar machen
- Antisemitismus und Diskriminierung entgegenwirken
- Empathie und gesellschaftliche Verantwortung fördern
- Kritisches Denken entwickeln
- Zivilcourage und demokratisches Engagement stärken
- Vielfalt und Toleranz fördern
- Nachhaltige politische Bildung ermöglichen
Zielgruppe
Das Projekt richtet sich an:
- junge Erwachsene zwischen 18 und 26 Jahren
- engagierte Jugendliche aus dem Bergischen Land
- Teilnehmende der offenen Kinder- und Jugendarbeit
- Ehrenamtlich engagierte junge Menschen
- alle Interessierten, die sich mit Geschichte, Demokratie und gesellschaftlicher Verantwortung auseinandersetzen möchten
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Offenheit, Interesse und die Bereitschaft zur gemeinsamen Reflexion stehen im Mittelpunkt.
Projektinhalte
Historische Erinnerungsorte besuchen
Besichtigung bedeutender Gedenkstätten und historischer Orte in Warschau.
Geschichte verstehen
Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus, dem Holocaust und der Geschichte des jüdischen Lebens.
Demokratie erleben
Reflexion über demokratische Werte, Menschenrechte und gesellschaftliche Verantwortung.
Gemeinsamer Austausch
Moderierte Gespräche, Gruppenarbeiten und tägliche Reflexionsrunden fördern den Perspektivwechsel.
Kritisches Denken stärken
Diskussion aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen wie Antisemitismus, Ausgrenzung und Diskriminierung.
Erfahrungen weitergeben
Nach der Bildungsreise präsentieren die Teilnehmenden ihre Erkenntnisse und tragen das Gelernte in ihr persönliches Umfeld weiter.
Unsere Methoden
- Historisches Lernen am authentischen Ort
- Pädagogisch begleitete Bildungsreise
- Gruppenarbeit
- Reflexionsgespräche
- Interaktive Workshops
- Diskussionen
- Partizipatives Lernen
- Dokumentation und Präsentation
Fördermöglichkeiten
Die Bildungsreise wird im Rahmen eines geförderten Bildungsprojekts durchgeführt.
Je nach Förderprogramm umfasst das Angebot unter anderem:
- geförderte Teilnahme
- pädagogische Begleitung
- gemeinsames Bildungsprogramm
- Organisation der Reise
- Workshops und Reflexionsangebote
Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Anmeldung.